Was andere fragen
Antworten auf wiederkehrende Fragen
Bevor eine Teamleitung ihre Meetingstruktur verändert, tauchen meist ähnliche Bedenken auf. Hier sind die häufigsten Fragen zu den fünf Kursbausteinen, neutral und ohne Verallgemeinerung beantwortet.
Die Methode ist für Teams gedacht, deren Statusmeetings hauptsächlich aus individuellen Fortschrittsberichten bestehen. In Teams, in denen Statusrunden bereits stark diskussionslastig sind, weil dort auch fachliche Fragen geklärt werden, braucht es meist eine Anpassung der Zeitrahmen oder eine Trennung von Status- und Diskussionsteil. Der Kurs geht auf beide Varianten ein.
Das Prüfschema aus Modul zwei fragt zunächst, ob eine Entscheidung getroffen werden muss oder nur informiert wird. Wird nur informiert, folgt die Frage, ob Rückfragen wahrscheinlich sind und ob diese schriftlich beantwortet werden können. Erst wenn beides unklar bleibt, spricht das Schema für ein Meeting statt für ein Dokument.
Das deutet häufig darauf hin, dass die eigentliche Entscheidungsfrage vor dem Termin nicht klar genug formuliert war oder dass Personen im Raum sitzen, die für die Entscheidung nicht die passenden Voraussetzungen haben. Modul drei zeigt, wie sich beide Ursachen bereits in der Einladung erkennen und vermeiden lassen.
Ja, allerdings ist der Nutzen dort meist geringer, da Live-Termine ohne Zeitzonenkonflikt leichter zu koordinieren sind. Asynchrone Formate lohnen sich hier vor allem dann, wenn es um reine Statusinformation geht oder wenn Beteiligte durch Zeit zum Nachdenken bessere Antworten liefern als in einer spontanen Diskussion.
Die tägliche Erfassung nimmt üblicherweise wenige Minuten in Anspruch, da lediglich Typ, Dauer und ein kurzes Ergebnisurteil pro Termin notiert werden. Der größere Zeitaufwand entsteht am Ende bei der Auswertung, für die die Vorlage aus Modul fünf eine feste Struktur vorgibt.
Nicht zwingend. Die Drei-Fragen-Methode und das Prüfschema lassen sich von einer Teamleitung auch einseitig einführen, indem Einladungen und Moderation entsprechend gestaltet werden. Für asynchrone Formate und das Audit ist eine gewisse Mitwirkung des Teams hilfreich, aber auch dort lässt sich klein anfangen.
Beides ist möglich. Bestehende Teams profitieren besonders vom Meeting-Audit, weil sich damit gewachsene Gewohnheiten sichtbar machen lassen. Neu gebildete Teams können die Module dagegen direkt zur Gestaltung ihrer ersten Meetingstruktur nutzen, ohne erst eine unpassende Gewohnheit korrigieren zu müssen.
Die Formulierungshilfen in den Modulen sind so angelegt, dass Veränderungen als Entlastung und nicht als zusätzliche Kontrolle kommuniziert werden. Zusätzlich empfiehlt der Kurs, neue Formate zunächst als Test über einen begrenzten Zeitraum einzuführen, bevor über eine dauerhafte Übernahme entschieden wird.
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