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Wie der Kurs aufgebaut ist

Ein neues Format über sich ergehen zu lassen, ohne zu wissen, wie viel Zeit es tatsächlich kostet, hält die wenigsten Teamleitungen lange durch. Deshalb ist hier transparent beschrieben, wie die Module aufgebaut sind, was sie umfassen und wie sich der Einstieg gestaltet.

Format

Selbstgesteuert lernen, in eigenem Tempo anwenden

Der Kurs ist in fünf in sich abgeschlossene Module gegliedert. Jedes Modul besteht aus einer kurzen schriftlichen Einführung, einer praktischen Vorlage zum direkten Einsatz und einer Reflexionsfrage, die den Transfer ins eigene Team unterstützt. Die Module lassen sich einzeln oder nacheinander bearbeiten.

Für viele Teamleitungen ist es sinnvoll, ein Modul über zwei bis drei Wochen im eigenen Team auszuprobieren, bevor das nächste beginnt. Andere bevorzugen es, sich zunächst einen Gesamtüberblick zu verschaffen und anschließend gezielt mit dem Baustein zu starten, der aktuell am dringendsten erscheint. Beide Herangehensweisen sind im Material berücksichtigt.

Kleine Gruppe von Teamleitungen bespricht die Kursmodule an einem Tisch

Module im Detail

Fünf Bausteine, einzeln erklärt

01

Statusmeetings unter fünfzehn Minuten

Dieses Modul erklärt die Drei-Fragen-Methode Schritt für Schritt: Aufbau der Runde, Reihenfolge der Wortmeldungen und Umgang mit Themen, die mehr Zeit brauchen als der Rahmen erlaubt. Enthalten ist eine Vorlage für die Moderation sowie Formulierungshilfen, um die neue Struktur im Team einzuführen, ohne dass sie als reine Kontrolle wirkt.

02

Meeting oder Dokument

Ein Prüfschema mit vier Leitfragen hilft dabei, vor jeder Terminanfrage zu klären, ob ein Meeting notwendig ist. Das Modul enthält Beispiele aus typischen Situationen wie Statusupdates, Richtlinienänderungen und Projektübergaben, an denen sich die Anwendung des Schemas nachvollziehen lässt.

03

Entscheidungsmeetings mit Ergebnis

Dieses Modul behandelt die Vorbereitung von Entscheidungsmeetings, von der klaren Fragestellung über die Auswahl der Teilnehmenden bis zur Dokumentation des Beschlusses. Eine Vorlage für Einladung und Protokoll sorgt dafür, dass am Ende ein nachvollziehbares Ergebnis vorliegt statt einer weiteren offenen Diskussion.

04

Asynchrone Alternativen für verteilte Teams

Für Teams über mehrere Zeitzonen hinweg werden unterschiedliche asynchrone Formate vorgestellt, etwa strukturierte schriftliche Updates oder aufgezeichnete kurze Erklärungen. Das Modul zeigt außerdem, an welchen Signalen erkennbar ist, dass ein Thema doch einen Live-Termin braucht.

05

Das Dreißig-Tage-Meeting-Audit

Das letzte Modul liefert die vollständige Vorlage für das Audit: ein Erfassungsraster für dreißig Tage, eine wöchentliche Reflexionsfrage und eine Auswertungslogik, mit der sich am Ende Muster im eigenen Kalender erkennen lassen. Ergänzt wird das Modul um Hinweise, wie sich die Ergebnisse im Team besprechen lassen, ohne dass sich einzelne Meetingverantwortliche bloßgestellt fühlen.

Ein Audit verändert an sich noch keinen einzigen Termin. Es verändert nur, worauf sich die nächste Entscheidung stützt.

Aus Modul 05, Dreißig-Tage-Meeting-Audit

Enthaltene Materialien

Was neben den Texten dabei ist

Reine Erklärtexte reichen selten aus, um eine Gewohnheit im Team zu verändern. Deshalb enthält jedes Modul zusätzliches Arbeitsmaterial, das direkt im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann.

Vorlagen

Für Statusrunden, Entscheidungsprotokolle und das Meeting-Audit als druckfertige oder digitale Version.

Prüfschemata

Kurze Fragebögen, mit denen sich Format-Entscheidungen vor jedem neuen Termin treffen lassen.

Formulierungshilfen

Textbausteine, um neue Meetingregeln im Team einzuführen, ohne dass sie als Misstrauen ankommen.

Auswertungsraster

Eine einfache Tabellenstruktur für die dreißig Tage des Meeting-Audits.

Arbeitsmaterialien und Vorlagen zur Meetingstruktur auf einem aufgeräumten Schreibtisch

Fragen zum Kursaufbau oder zur Umsetzung?

Ein kurzer Austausch klärt oft schneller, ob und wo der Kurs zur aktuellen Situation im Team passt.

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